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Wieviel kostet eine Wärmepumpe - hat wer Erfahrungen? Richtwert ist ein Einfamilienhaus mit ca. 140 m^2 Wohnfläche.

Die Kosten einer Sole-Wasser Wärmepumpe (oder Erdwärmepumpe) liegen bei mindestens 20.000 Euro, aber eher darüber. Die Kosten gliedern sich in verschiedene Bereiche. Die Wärmequelle muss unter dem Erdboden zunächst erschlossen werden. Ein Fachmann kann die Bodenbeschaffenheit vor Ort einschätzen und kennt die länderspezifschen Regionalvorgaben. Neben der Suche nach einen geeigneten Platz entstehen hier Kosten für die Platzierung von Flachkollektoren oder der Bohrung für eine Sonde. Die Sonde ist generell genehmigungspflichtig und in der Umsetzung teurer (da neben der Bohrung auch eine Vermantelung aus Beton notwendig ist) aber auch zuverlässiger. Gute Geräte (z.B. Buderus Logatherm) kosten zwischen 6.000 und 8.000 Euro für ein Einfamilienhaus. Kostentreiber ist die gewünschte Heizleistung. Bei Altbauten mit schlechter Dämmung oder großen Heizflächen können daher auch höhere Kosten entstehen. Zusätzliche Kosten entstehen, wenn Sie die Wärmepumpe im Sommer als Klimaanlage nutzen möchten, da dann ein zusätzliches Lüftungsmodul notwendig ist. Die Installation einer Erdwärmepumpe inkl. Speicher und Anschluss an Heizkreislauf kostet zwischen 4.000 und 5.000 Euro. Aufwändige Verrohrungen können die Kosten weiter erhöhen. Daher sollte der Ort der Aufstellung des Gerätes sorgfältig gewählt werden. Für den elektrischen Starkstromanschluss und Installation des Zählers muss ein entsprechender Elektriker kommen. Hier liegen die Kosten inkl. Einbau eines Wärmepumpenzählers bei ca. 1.000 Euro. Es ist häufig auch möglich entsprechende Zähler zu mieten. Grundsätzlich ist keine Wartung des Gerätes erforderlich. Bei einer erwarteten Lebensdauer von 20 Jahren ist das ein großer Vorteil gegenüber klassischen Heiztechniken wie Gas- oder Ölheizungen aber auch gegenüber regenerativen Systemen wie Pelletheizungen. Die Heizkosten sind vergleichsweise gering und liegen im Einfamilienhaus zwischen 500 und 1.000 Euro pro Jahr. Es gibt auch die Möglichkeit einer Wärmepumpenförderung. Die bundesweite Förderung für eine Wärmepumpe teilt sich auf in Zuschüsse, die nicht zurück gezahlt werden müssen, und Finanzierungshilfen in Form von zingünstigen Krediten. Diese Gelder müssen zurück gezahlt werden, jedoch nicht in vollem Umfang, wenn der Kredit für die Wärmepumpenförderung einen Tilgungszuschuss enthält. Gefördert werden Wärmepumpen fast jeder Leistungsklasse, von wenigen kW Leistung bis hin zu Anlagen von 100 kW. In den Quellen findest Du auch Informationen zu anderen Wärmepumpen. Lies doch da bitte mal weiter.

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